Befund verstehen
Vitamin-D-Wert
Kurz gesagt: Gemessen wird die Speicherform 25-Hydroxy-Vitamin-D. Nach dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) spricht ein Wert unter 30 nmol/l (12 ng/ml) für einen Mangel, ab 50 nmol/l (20 ng/ml) gilt die Versorgung als ausreichend. Im Winter liegen die Werte bei vielen Menschen niedriger.
Stand:
Ärztlich geprüft am von einem in Deutschland approbierten Arzt · So prüfen wir
Was wird gemessen?
Vitamin D bildet der Körper vor allem selbst, wenn Sonnenlicht auf die Haut trifft; ein kleinerer Teil kommt aus der Nahrung. Im Blut wird die Speicherform 25-Hydroxy-Vitamin-D bestimmt, oft als „25-OH-D" abgekürzt.
Welche Werte gelten als ausreichend?
Das BfR nennt: unter 30 nmol/l ein Mangel, 30 bis unter 50 nmol/l eine suboptimale Versorgung, ab 50 nmol/l eine ausreichende Versorgung. Umrechnen können Sie mit dem Faktor 2,5: 20 ng/ml entsprechen 50 nmol/l.
Manche Labore geben höhere Grenzen an, etwa 75 nmol/l (30 ng/ml). Deshalb kann ein Wert auf dem Befund als zu niedrig markiert sein, der nach den Grenzen des BfR ausreicht.
Warum ist der Wert im Winter niedriger?
Von Oktober bis März reicht die Sonne in Deutschland kaum aus, damit die Haut genug Vitamin D bildet. Die Werte schwanken deshalb mit der Jahreszeit; ein Wert aus dem Februar lässt sich nicht ohne Weiteres mit einem aus dem August vergleichen.
Wie geht es weiter?
Ob und wie Vitamin D ergänzt werden soll, entscheidet Ihre Ärztin nach Ihrem Wert und Ihrer Situation. Fragen für den Termin: Welcher Wert in welcher Einheit? Wann wurde gemessen? Gibt es Gründe für einen höheren Bedarf?
Bei MeinBefund24 erklärt Ihnen ein in Deutschland approbierter Arzt Ihren Befund im Videogespräch, Termin meist in 60 Minuten, täglich bis 22 Uhr. Sie können alle Fragen stellen und bekommen danach eine schriftliche Zusammenfassung; das Gespräch kostet 19,99 €. Eine Untersuchung oder Behandlung ersetzt es nicht.
Quellen
- Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Vitamin D: Sonne und Bewegung fördern eine gute Versorgung. Fragen und Antworten, Stand 30. Dezember 2025.
Dieser Text ist eine allgemeine Information und ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder Beratung im Einzelfall. Bei akuter Gefahr wählen Sie 112.